Einkommensnachweis
Druckversion

Einkommensnachweis

"Es stellt sich mir die Frage, weshalb Sie sich jedes Jahr vom Arbeitgeber einen Beitragsnachweis über den Bruttoarbeitslohn und die danach berechneten Rentenversicherungsbeiträge vorlegen lassen, wenn Sie Ihre Berechnungen anscheinend ohnehin nur an dem Einkommensteuerbescheid ausrichten."


Grundsätzlich ist jedes Mitglied nach § 30 Abs. 1 verpflichtet, einen Mitgliedsbeitrag auf der Grundlage von Einkünften in Höhe der jeweils geltenden Beitragsbemessungsgrenze zu entrichten. Ein niedrigerer Beitrag kann nur dann entrichtet werden, wenn Einkommensnachweise nach § 30 Abs. 2 vorgelegt werden. Ein Nachweis über Ihre Einkünfte aus nicht selbständiger Tätigkeit liegt zwar vor, jedoch erreichen Ihre Einkünfte aus nicht selbständiger Tätigkeit in der Vergangenheit nicht die Beitragsbemessungsgrenze. Damit wären etwaige Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit aber noch beitragspflichtig zum Versorgungswerk. Ihnen obliegt daher der Nachweis, dass Sie solche Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit nicht erzielen. Die Bitte des Versorgungswerks zur Vorlage Ihres Einkommensteuerbescheides erfolgt nicht zur Überprüfung Ihrer Einkünfte aus angestellter, sondern aus selbständiger Tätigkeit.


Weitere Informationen finden Sie unter:

Einkommen